Seit 25 Jahren schon leide ich an einer Pollenallergie. Diese begann als Birken-Allergie mit meinem 22. Lebensjahr. Anfangs dauerte es lange bis das Ergebnis Allergie tatsächlich diagnostiziert wurde, da ich diese mit Schnupfen bzw. grippalem Infekt verwechselte. Erst nachdem ich durch die Nase überhaupt keine Luft mehr bekam (und nur mehr mit Nasentropfen in der Hand einschlief), nahm ich mir die ärztliche Verdachts-Diagnose zu Herzen und nahm die mir verschriebenen Tabletten, welche mir auch tatsächlich sofort halfen. Gerne nahm ich die für mich „giftigen Bomben“ nicht, aber es blieb mir nichts anderes übrig wenn ich Luft bekommen und mich nicht ständig krank fühlen wollte.
In den ersten Jahren beschränkten sich meine Beschwerden auf tränende Augen, massiv verstopfte Nase, Kieferhöhlenbeschwerden und starke Abgeschlagenheit. Mittels Antihistaminika und später dann Cortison-Depotinjektionen hatte ich die Symptome halbwegs im Griff. Natürlich war ich ständig müde und abgeschlagen sowohl durch die Beschwerden, als auch durch die Medikamente.
Mit zunehmendem Alter jedoch verstärkten sich die Symptome derart, dass sich allergisches Asthma entwickelte – der so genannte Etagenwechsel trat ein – und ich auch auf wesentlich mehr Pollen allergisch reagierte. Während der belasteten Saison musste ich zunehmend mehr Cortison, Antihistamin und diverse Lungenmedikamente einnehmen. Selbst dann konnte ich nur frühmorgens und in der Nacht geschlossene Räume verlassen. Meine Lebensqualität war natürlich massiv eingeschränkt, zumal ich mir den Tag genau einzuteilen hatte, um ja nicht ins Freie zu müssen. Am Wochenende ging das ja noch relativ gut, allerdings beschränkte es mich im Arbeitsleben schon massiv.
Letztes Jahr dann waren meine Beschwerden derart massiv, dass selbst stärkste Medikation, als auch möglichstes Meiden von Frischluft (was ja nur bedingt einzuhalten ist, wenn man im Arbeitsprozess steht) nicht mehr ausreichten und ich trotzdem starke Atembeschwerden hatte. Ich dachte sogar daran, in der Pollensaison für die entsprechende Zeit (meist einige Wochen) in die Berge zu flüchten um mir Erleichterung zu verschaffen. Der Leidensdruck meinerseits war massiv und vor allem auch die Aussicht, dass sich – so wie in den letzten Jahren – die Beschwerden im nächsten Jahr wiederum verstärken, ängstigte mich.
Aus diesem Grund suchte ich die „Healing-Rooms“ auf – tatsächlich als letzte Hoffnung, denn sowohl medizinisch als auch paramedizinisch hatte ich (fast) alles bereits versucht.
Ich war etwa 4 bis 5 mal beim Heilungs-Gebet. Zusätzlich habe ich auch Seelsorge (für innere Heilung) in Anspruch genommen.
Meine allergischen Beschwerden haben sich seither um ca. 90% vermindert. Ich habe heuer im Sommer kein Cortison benötigt, jedoch sehr wohl Antihisaminika. Den Lungenspray habe ich vorsorglich und in ganz geringen Dosen angewendet. Zudem habe ich natürlich versucht mich so wenig als möglich den Pollen auszusetzen. Meine Beschwerden beschränkten sich auf Niesen, leicht verstopfte Nase, leicht tränende Augen – alles leicht auszuhalten – aber vor allem hatte ich keine Atembeschwerden mehr!
Ich kann gar nicht fassen, was mir geschehen ist. Ich kann nur dankbar sein, dass es mir dermaßen gut geht, dass ich es nicht einmal glauben kann. Ich bin einfach nur zutiefst erstaunt und vor allem dankbar über Gottes Eingreifen.
Zutiefst dankbar bin ich auch für die Einrichtung sowie die Möglichkeit Healing-Rooms in Anspruch nehmen zu können und für die Bereitschaft der beteiligten Personen dem Nächsten tatkräftig zu dienen.
Renate K., Linz
Abgelegt unter : Uncategorized | Kommentar schreiben »